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Montag, 15. Mai 2017

Tapeart

Kunst mit Klebeband - Ideen und Projekte
aus dem 


Dieses Buch ist etwas ganz Besonderes! Es stellt eine ganz neue und sehr moderne Kunstform vor, gibt Anregungen und Hilfestellung für erste eigene Projekte und erklärt Material, Werkzeug und Vorgehensweise. Nach dem Motto der Klebebande: "Tape is the new Paint."

Nicht nur gestalterisch ist es eine Augenweide, auch inhaltlich läßt es keine Wünsche für die angehende Tapeartkünstlerin offen. :-) Und damit meine ich nicht das knallpinke Innenleben.


Schon die erste Seite macht große Lust auf mehr.


Das Buch umfasst 167 Seiten und gliedert sich in 4 Kapitel.

(Klick auf das Bild vergrößert es.)

Bodo Höbing, Bruno Kolberg und Kolja Bultmann haben 2010 in Berlin das erste Mal miteinander getapt. Kurze Zeit später schlossen sie sich zum Künstlerkollektiv Klebebande zusammen.


"Mit Klebeband zu arbeiten bedeutet für uns, immer wieder Neues zu entdecken, neue Techniken zu entwickeln, in komplett andere Bereiche vorzudringen und zu forschen - kurz, wir haben uns entschieden, mit diesem Medium unserer künstlerischen Leidenschaft zu folgen."


In Kapitel 1 geht es um Material und Werkzeug. Kurz und bündig: um Klebeband und Cutter.


Doch Klebeband ist nicht gleich Klebeband. Euch werden 6 verschiedene Arten vorgestellt.


Für den Cutter gibt es noch Alternativen. Auch diese werden kurz vorgestellt.


Ganze acht verschieden Techniken wie Grundtechnik, Linien, Kurven, Flächen, negatives Ausschneiden, Arbeiten mit Kontrasten, Muster und weitere besondere Techniken erfahrt ihr in Kapitel 2.


Hier einmal Musterbeispiele.


Und hier ein Pitbull. Entstanden 2014 in Berlin.


Dies hat mich sehr erstaunt, sieht es doch auf den ersten Blick aus wie eine Fotografie.

Es stammt von Max Zorn, heißt "Amsterdam Noir" und entstand mit braunem Packband auf Plexiglas 2013 in Amsterdam. 


Mit Tapeart sind auch Arbeiten in 3D möglich. Das läßt wirklich jede Menge Spielraum und grenzenlose Nutzungsmöglichkeiten erahnen.


Das Buch zeigt Euch auch Schritt für Schritt, wie ihr eigene Entwürfe plant, übertragt und tapen könnt. Es muss ja nicht gleich mit einer Hauswand gestartet werden. :-)


In Kapitel 3 macht das Buch Vorschläge für 11 Projekte, die ihr nacharbeiten könnt. 


Dabei helfen die aussagekräftigen Fotos und die guten Beschreibungen der Arbeitsschritte.


Vielleicht könnt ihr dann auch bald so ein grandios grafisches und farbenfrohes Taping in eurem Viertel gestalten. (Vielleicht vorher bei entsprechenden Stellen/Behörden nachfragen und um Erlaubnis bitten. :-))


Im letzten Kapitel findet man eine Galerie mit zahlreichen Arbeiten zur Inspiration und zum Bestaunen.


Es ist erstaunlich, wie unterschiedlich die Stile der einzelnen Künstler sind! Und das alles nur mit Klebeband und Cutter! Ich ziehe meinen Hut!


Dieses Buch macht wirklich Lust auf mehr. Ich kannte Tapeart vorher überhaupt nicht. Doch nun habe ich große Lust auch mal ein eigenes Projekt zu gestalten. Meine Tochter ist auch begeistert. Vielleicht legen wir demnächst in ihrem Zimmer los. :-)





Das Buch wurde mit kostenlos vom Haupt-Verlag zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

1 Kommentar:

  1. Von Tapeart lese ich heute zum ersten Mal. Diese Technik hört sich sehr interessant an.
    Vielen Dank für die Buchvorstellung.
    Liebe Grüße von Heike

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